Gemeine Mücke
Es ist Sommer, die Sonne scheint und Sie liegen nach dem Feierabend gemütlich am Strand oder im Garten. Plötzlich merken Sie ein unerträgliches Jucken an den unerreichbarsten Stellen Ihres Körpers.
Ein Mückenstich!
Süßes Blut = Mückenstich?
Gleich vorne weg, süßes Blut gibt es nicht. Mücken orientieren sich nicht am Geschmack sondern am Geruch. Sie sind in der Lage, auf große Entfernungen Körpergerüche wahrzunehmen. Eine weitere Rolle spielt das in der Ausatemluft enthaltene Kohlendioxid. Bestimmte Mückenarten mögen Fußschweiß. Dies ist auch eine Erklärung, warum besonders oft in die Gegend des Fußes gestochen wird.
Warum Mücken stechen?
Während sich die Männchen an Nektar laben, gehen einem die Weibchen unter die Haut. Für die Entwicklung ihrer Eier benötigen sie Blut und stechen aus mütterlichem Instinkt erbarmungslos zu. Besonders eifrig zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen, an feuchtwarmen Tagen schon nachmittags. Dazu benutzen Sie keinen Stachel, sondern eine Art Saugrüssel, der kein Gift enthält. Im Speichel, der dabei übertragen wird, stecken jedoch Proteine, die beim Menschen eine Allergie auslösen können. Die Lebensräume der Mücke sind in der Nähe von stehenden Gewässern, wie Teiche, Regentonnen oder Gräben. Dort legen sie ihre Eier ab und können im Spätsommer zur Plage weden. Nachdem die befruchteten Weibchen an geschützten Orten überwintern konnten und im Frühling ihre erste Blutmahlzeit gewinnen konnten entwickeln sich die Larven nach ca. 2-3 Wochen zur Mücke und schlüpfen.
Sie ist weltweit ein äußerst effektiver Verbreiter von gefährlichen Krankheiten.
Abwehrmöglichkeiten:
Die wirksamsten Schutzmethoden gegen Mücken:
Zur Prävention dienen Fliegengitter, UV-Lampen sowie Moskitonetze. In der Natur schützen Kleidung und Abwehrlotionen gegen Mückenstiche.
Sprays gibt es gegen fliegende Insekten aller Art, sei es als Aerosolspray mit einem Treibmittel (Propan / Butan) oder als Pumpspray ohne Treibmittel. Häufig verwendete Wirkstoffe sind synthetische Pyrethroide (z.B. Permethrin, Tetramethrin), der pflanzliche Naturextrakt Pyrethrum, Carbamate oder Phosphorsäureester.
Elektroverdampfer mit Pyrethroid-Plättchen werden in die Steckdose gesteckt und geben dann nach und nach ihren Wirkstoff ab. Elektro-Verdampfer zur Mückenabwehr geben bei eingeschaltetem Gerät den Wirkstoff gleichmässig in die Raumluft ab und bieten einen vor allem nachts gesuchten Schutz vor den Stechmücken. Wirkstoffplättchen, die in das Gerät eingelegt werden, oder Wirkstofflösungen in Fläschchen verdampfen durch elektrisches Aufheizen einen Wirkstoff, häufig ein Pyrethroid (z.B. Transfluthrin) oder Pyrethrum.
Insektenstrips (Kassetten) entfalten eine länger anhaltende Wirkung gegen Fliegen und Mücken im Innenraum. Der Wirkstoff Dichlorvos, ein Phosphorsäureester, verdampft aus dem Karton- oder Kunststoff-Strip in die Raumluft.
Mückenpiepser funktionieren mittels Hochfrequenz-Schallwellen. Diese Schallwellen sollen begatteten Weibchen, die Blut für die Versorgung ihrer Eier brauchen, die Piepser des Männchens vorgaukeln. Weibchen meiden diesen Ton, weil sie mit den Männchen nichts mehr zu tun haben wollen.
Mücken-Armbänder sondern einen Duft ab, der Mücken vertreibt. Sie sind einfach anzubringen und auch für Kinder geeignet. Das Armband ist in der Größe verstellbar Armband und passt an jedes Handgelenk. Mücken-Armbänder sind vollkommen umweltfreundlich, da sie keine chemischen Zusatzstoffe enthalten. Die Wirkdauer beträgt ca. 240 Stunden.
Repellents, die auf den Körper aufgetragen werden, nennt man Insektenschutzmittel, .Je nachdem, was der Urlauber favorisiert, kann man die meisten Mückenmittel in Form von Cremes, Sprays oder auch Sticks kaufen. Am meisten verbreitet sind dabei Mückensprays.
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