Die Bettwanze (Cimex lectularius)
Aussehen: 4-6 mm lang, bedeckt mit einem dichtem Haarkleid und ausgestattet mit viergliedrigen Fühlern. Farbe: rostrot bis dunkelbraun, Antennen und Beine wirken gelblich.
Ursprung: Tropen
Vorkommen: Bettwanzen leben in Wohnungen der Menschen sowie Hühnerstellen.
Entwicklung: gesamte Entwicklung der Larven dauert 4-6 Wochen bei einer Durchschnittstemperatur von 25°C. Die Weibchen legen ihre Eier (3-5) täglich ab, nachdem sie Blut aufgenommen haben. Mögliche Orte zur Eiablage sind Ställe, Möbelritzen, Vorhänge, oder auch Kleidungsstücke.
Ernährung: Bettwanzen sind Blutsauger. Sie bevorzugen das Blut der Menschen, ernähren sich jedoch teilweise auch von Kleintierblut. Bei einer Temperatur von 37°C ist es Männchen nach einer Blutmahlzeit möglich 518 Tage zu überleben, Weibchen sogar 550 Tage. Die Bettwanzen befallen die Menschen in der Nacht und hinterlassen meist eine hohe Anzahl von schmerzlosen Stichen nebeneinander, da sie die Gefäße meist nicht auf anhieb treffen.
Gefahren: Bei dem Einstich injizieren die Bettwanzen ein Sekret zur Verhinderung der Blutgerinnung, welches zu folgenden Gesundheitsschädigungen führen kann : Gefahr der Quaddelbildung bei empfindlichen Menschen verbunden mit quälendem Juckreiz, Auftreten von Asthmaanfällen als allergische Reaktion nach häufigen Stichen bis hin zum anaphylaktischen Schock.
Bekämpfung: Zur Bekämpfung der Wanzen werden sogenannte Insektizid-Sprays verwendet, welche in die Aufenthaltsorte der Tiere gesprüht werden.
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